Stadtverbandsvorstand neu gewählt

Wechsel an der Spitze der Kirchhainer Grünen nach mehr als 30 Jahren.

Reiner Nau zieht sich auf eigenen Wunsch in die zweite Reihe zurück und konzentriert sich auf die Fraktionsarbeit.

Neu führen Efi Kaioglidou und Max Schwetz den Stadtverband in Kirchhain.


Harmonisch ging es zu bei der Jahreshauptversammlung. Ohne Gegenstimmen wurde der gesamte Vorstand neu gewählt. Die neue Führung bringt mit ihrer Kombination aus Jungen und Erfahrenen frischen Wind in den Stadtverband der Grünen und bildet die Basis für eine kraftvolle und zukunftsorientierte Führung in einer zunehmend schwierigen Zeit für viele Bürger*innen.


Efi Kaioglidou möchte "Menschen motivieren, ihren Alltag umweltfreundlich zu gestalten. Ich will mehr junge Menschen für uns Grüne gewinnen.” Max Schwetz will auch die erfahrenen Mitglieder mit einbeziehen: “Wir vereinen in unserem Stadtverband bestimmt mehrere hundert Jahre politische Erfahrung. Diese Erfahrung möchte ich mit einbeziehen und mit vielen neuen Ideen kombiniert in eine moderne Partei übersetzen.”

 

Die Amtszeit des Vorstandes beträgt zwei Jahre.

 

Rückblick 40 Jahre Grüne Kirchhain

40 Jahre Grüne Kirchhain

Im Rahmen der diesjährige Jahreshauptversammlung des Stadtverbandes "Grüne Kirchhain" am 02.12.2022 nahm der grüne Ortsverband zum Anlass, eine Jubiläumsfeier zum 40jährigen Bestehen der Kirchhainer Grünen auszurichten. Man erinnerte sich an die Entstehungsjahre und das Wirken der Grünen in Kirchhain, insbesondere an das Jahr 1982, dem Gründungsjahr der lokalen Grünen und blickte auf den damit einhergehenden politischen Neuanfang zurück.

Viele Gründungsmitglieder und grüne Persönlichkeiten waren extra hierfür angereist und erinnerten sich, gemeinsam mit dem langjährigen Vorsitzenden Reiner Nau, in Grußworten an die turbulenten Aufbauzeiten der Kirchhainer Grünen und deren Wirken und Bedeutung für die politische Landschaft der Stadt.

Gründungsmitglied, Rainer Paetzelt, der seit vielen Jahren im Ausland lebt und von dort die Kirchhainer Politik immer aufmerksam verfolgt, war zu dem Termin angereist - natürlich, um dies mit einem Familienbesuch zu verbinden. Er berichtete von den allgemeinen Aufbruchzeiten durch die Umwelt- und Friedensbewegung, die in Kirchhain damals in Planungen für ein Atomkraftwerk vor Niederwald, der sorglosen Ablagerung von Sondermüll bei Kleinseelheim, sowie den Überlegungen für eine Nordumgehung durch das Wohngebiet in der Kernstadt ihren Niederschlag fanden. "Zunächst waren es außerparlamentarische Themen, die dann seit 1985 mit einer neuen politischen Kraft im Kirchhainer Stadtparlament ihren Ausdruck fanden", so Rainer Paetzelt.

Die ebenfalls als Gratulantin anwesende hessische Ministerin Angela Dorn, die seit vielen Jahren in gutem Kontakt zum Ortsverband steht,  sagte: „Ihr seid ein stabiler Faktor im Grünen Kreisverband und pflegt gute Beziehungen zur Landes- und Bundesebene". Sie ergänzte: „Ihr arbeitet konstruktiv und führt unterschiedliche Positionen ohne große Streitigkeiten zusammen – das ist bei uns Grünen nicht selbstverständlich.“

Der ehemalige 1. Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern erinnerte daran, dass die Grünen sowohl auf Kreisebene als auch in Kirchhain in Regierungsverantwortung pragmatisch aber auch ambitioniert viele Verbesserungen herbeigeführt haben, wie z.B. im Landkreis frühe Hilfen für Kinder und Familien oder in Kirchhain die energiepolitischen Änderungen im Bereich der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien. "Ihr Grüne in Kirchhain agiert auf einer soliden Basis und seid, weil Ihr etwas erreicht, auch für junge Leute interessant"

Die Sprecherin des Kreisverbandes, Sandra Laaz, bewunderte die finanzpolitische Herkulesaufgabe, mit der unter grüner Mitwirkung die Verschuldung der Stadt erfolgreich abgebaut wurde. "Nachhaltigkeit ist Euer Credo und dies nicht nur beim Umwelt- und Naturschutz", so Sandra Laaz.

 Reiner Nau stellte in seiner Rückschau das politische Selbstverständnis der Kirchhainer Grünen heraus. Von Beginn an habe man die Öffentlichkeit in das kommunalpolitische Geschehen einbezogen und monatliche öffentliche Fraktionssitzungen eingeführt. Auf den Grünen Listen standen auch Aktivisten ohne Parteibuch. Dies sei nicht immer frei von Konflikten gewesen, stelle aber in der politischen Arbeit vor Ort eine mögliche Form von Bürgerbeteiligung dar. 

"Jetzt freue ich mich, dass es einen neuen Vorstand gibt", sagte Nau, der über 35 Jahre Vorsitzender des Ortsverbands war, und hofft auf noch mehr Engagement der jungen Generation für eine lebenswerte Zukunftspolitik.

Die Veranstaltung endete in gemütlicher Atmosphäre, in der die eine oder andere Anekdote ausgetauscht wurde.

40 Jahre Grüne Kirchhain

Save the Date! Freitag, 2. Dezember 2022, 19Uhr, Bürgerhaus Kirchhain

Grüne, wie die Zeit vergeht. Noch in diesem Jahr werden wir die 40 Jahre hinter uns legen, in denen wir als Kirchhain-Kommunalos aktiv sind. Weitere Infos folgen noch. Doch gerne nehmen wir schon Anmeldungen (Corona lässt grüßen) für diese öffentliche "Sitzung" entgegen: info(at)gruene-kirchhain.de

Bürgermeisterwahl am 6. März 2022

Max Schwetz

Ihr wollt unseren Kandidaten kennenlernen? Dann nachschauen auf

www.max-schwetz.de

auf seiner facebook-, Instagram- Seite, auf you-tube die Videos ansehen und wenn mal irgendwie der Zugang nicht klappt: z.B. über google ist Max auch gut zu finden.

Ach ja, Termine finden sich da natürlich auch...

 

Grüne Kandidatur zur Bürgermeisterwahl

Max Schwetz steht zur Wahl

Die Kirchhainer Grünen haben Max Schwetz als Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 6.3.2022 nominiert. Damit ist nun klar, dass den Wähler*innen eine Wahlalternative angeboten wird.

Max Schwetz suchte sich noch als Profi-Triathlet zusammen mit seiner Lebensgefährtin Kirchhain als Wunschort aus und engagiert sich seit Ende seiner leistungssportlichen Karriere intensiv in der Kommunalpolitik, insbesondere bei Bündnis90/Die Grünen.

Zu seiner überraschenden Bewerbung sagte Schwetz:

Ich möchte ein ganz klares Zeichen setzen, dass die Themen junger Menschen auch in der Kommunalpolitik vertreten sein müssen. Modern, sportlich und mutig möchte ich eine Alternative bieten und Menschen aller Altersklassen und Couleur motivieren, sich für ihre Themen einzusetzen. Vielfalt und engagierte Bürger*innen sind ein Gewinn für die Stadtgemeinschaft, den man nicht in Gold aufwiegen kann!"

Seit Juni hat die grüninterne Wahlkommission bestehend aus Efi Kaioglidou und Reiner Nau Gespräche mit verschiedenen Personen geführt und schließlich gemeinsam mit der grünen Fraktion eine Entscheidung getroffen. „Max Schwetz wurde einstimmig als unser Wunsch-Kandidat bestimmt“, freut sich Kaioglidou nach der Sitzung des Ortsverbandes am 15.11.21. Dieser Termin war bereits lange vorbereitet worden, um rechtzeitig einen Vorschlag unterbreiten zu können, da erwartungsgemäß Bürgermeister Olaf Hausmann von der SPD vorgeschlagen wurde. 

Wir setzen mit Max Schwetz bewusst auf einen hochgradig engagierten Vertreter der jungen Generation, da angesichts der Klimakrise Lösungen auch vor Ort gefunden werden müssen“, sagte Reiner Nau und ergänzte: „Diese Generation ist ja von den aktuellen politischen Entscheidungen elementar betroffen und sollte daher maßgeblich mit einbezogen werden. Wir trauen Max Schwetz eindeutig zu, diese schwierigen Thematiken im überparteilichen Dialog und strategisch intelligent zu lösen. Mit seinem jungen Alter hat er die Möglichkeit, die Geschicke Kirchhains langfristig anzugehen und für die Zukunft vorzusorgen.

Der Grüne Stadtverband setzt bei Max Schwetz auf sein hohes Engagement, neueste Ideen und Unabhängigkeit von zurückliegenden parteilichen oder persönlichen Streitigkeiten, die für eine verantwortungsbewusste Führung an der Nahtstelle von Kommunalpolitik und Verwaltung erforderlich ist. „Ich sehe meine Aufgabe auch darin, mit eigenem Vorangehen Verwaltungsmitarbeiter*innen zu motivieren, frische und unkonventionelle Ideen mit einzubringen. Nur mit ihnen gemeinsam können kommunalpolitische Entscheidungen in Kirchhain für alle transparent vorbereitet und umsetzt werden“, führt der Bürgermeisterkandidat aus und hofft, dafür bei der anstehenden Wahl möglichst viel Unterstützung zu erfahren.

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